Abschlag
Bereich, von dem der erste Schlag auf einem Loch gespielt wird.
Golf-Lexikon
Zentrale Begriffe des Golfsports, kompakt erklärt. Von Abschlag bis Zweiputt, basierend auf den Inhalten des Buchs Golftourismus.
Kein Begriff gefunden. Versuch es mit einem anderen Suchwort.
Bereich, von dem der erste Schlag auf einem Loch gespielt wird.
Startbereich jedes Lochs. Meist mehrere Abschläge (Herren, Damen, Profis).
Kunststoffunterlage zum Üben von Abschlägen und Eisenschlägen, meist auf der Driving Range.
Pflegemaßnahme bei der kleine Löcher in die Grasfläche gebohrt werden, um Verdichtung zu verringern und das Wurzelwachstum zu fördern.
Belüftung des Bodens, fördert Wurzelwachstum, reduziert Verdichtung.
Gerät zur Belüftung der Grasnarbe durch Einstechen kleiner Löcher (z. B. Hohlspoon-Verfahren).
Früher: Women’s British Open
Bezeichnung für ein Ergebnis von drei Schlägen unter Par auf einem Loch. Beispiel: Zwei Schläge auf einem Par-5.
Englischer Begriff für Gleichstand in einem Lochspiel.
Frühjahrsturnier, früher traditionell mit Sprung ins Wasserbecken nach Sieg
Vorgang, bei dem sich der Spieler in Schlagposition bringt. Dazu gehört das Aufstellen am Ball und das Absetzen des Schlägerkopfs hinter dem Ball.
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine Spielvariante unter Freizeitspielern. Die Regeln variieren regional.
Ein Schlag direkt vom Abschlag ins Loch. Auch bekannt als Hole-in-one.
Fläche außerhalb der offiziellen Spielfläche, gekennzeichnet durch weiße Pfosten. Ein Ball im Aus darf nicht weitergespielt werden und muss mit Strafschlägen neu ins Spiel gebracht werden.
Gerade Kunststoffstange zur optischen Kontrolle von Zielrichtung, Stand und Schwungebene.
Rückwärtsrotation des Balls nach dem Schlag. Ein starker Backspin kann dazu führen, dass der Ball nach dem Aufkommen zurückrollt.
Transporttasche für Golfschläger und Zubehör. Sie wird entweder getragen, gezogen oder auf einem Trolley oder Cart transportiert.
Bezeichnung für die gesamte Spielfläche zwischen Abschlag und Grün bei einem Loch. Eine Runde besteht aus mehreren Bahnen.
Weiche Unterlage zur Schulung der Standstabilität und Gewichtverlagerung.
Teleskopstab mit Fangkopf zum Bergen von Bällen aus Wasserhindernissen.
Gerät auf der Driving Range, das Übungsbälle ausgibt.
Die genaue Position, in der der Ball liegt. Diese kann das Spielverhalten beeinflussen, etwa bei Hanglagen oder im Rough.
Kleines flaches Objekt, meist aus Metall oder Kunststoff, das verwendet wird, um die Position des Balls auf dem Grün zu markieren.
Kleines flaches Objekt zur Markierung der Ballposition beim Putten.
Flacher Chip oder Münze zur Markierung des Balls auf dem Grün.
Tragevorrichtung für Rangebälle auf der Übungsfläche.
Kleine separate Tasche oder Innenfach im Bag zur Aufbewahrung mehrerer Bälle.
Der Moment, in dem der Schlägerkopf den Ball trifft. Die Qualität des Treffmoments beeinflusst Richtung, Länge und Spin.
Wenn ein Ball nicht innerhalb der vorgegebenen Suchzeit gefunden wird, gilt er als verloren. Das Spiel muss mit Strafschlag fortgesetzt werden.
Fest montiertes oder mobiles Gerät zum Reinigen verschmutzter Golfbälle auf dem Platz.
Regeloption, bei der der Ball innerhalb eines bestimmten Bereichs besser positioniert werden darf. Häufig bei schlechtem Platzzustand erlaubt.
Turnierform, bei der im Team jeweils der beste Einzelschlag pro Loch gewertet wird.
Automatisiert oder manuell über Beregnungsanlage. Wichtig für gleichmäßiges Wachstum.
Leitungen, Sprinkler, Pumpstationen, gesteuert zentral oder automatisch.
Ein Schlag unter Par auf einem Loch. Beispiel: Zwei Schläge auf einem Par-3.
PGA-Turnier in Deutschland, meist in München
Gerät zur Entnahme von Erd- und Wurzelproben zur Analyse der Bodenqualität.
Ein Schlag über Par auf einem Loch. Beispiel: Vier Schläge auf einem Par-3.
Winkel am Schlägerkopf (besonders beim Wedge), der das Einsinken in den Boden oder Sand beeinflusst.
Seitliche Neigung des Grüns, die den Puttverlauf beeinflusst. Spieler müssen den Break beim Zielen einberechnen.
Wertung eines Spielers ohne Handicap-Abzug. Gegensatz zu Netto.
Rohwert; tatsächliche Schlagzahl ohne Handicap-Abzug.
Mit Sand gefüllte Hindernisfläche. Es gibt Grünbunker (am Grün) und Fairwaybunker (auf dem Weg dorthin).
Mit Sand gefüllte Hindernisse, meist um das Grün oder im Fairway platziert.
Fahrzeug mit Rechenelement zur gleichmäßigen Pflege der Bunkerflächen.
Person, die einen Spieler während der Runde begleitet. Der Caddie trägt das Bag, reicht Schläger, gibt Tipps zur Strategie und beobachtet Balllagen.
Die Strecke, die der Ball durch die Luft fliegt, also vom Treffpunkt bis zum ersten Aufprall. Wichtig zur Planung von Schlägerwahl und Risikozonen.
Elektro- oder Benzinfahrzeug zur Beförderung von Spielern und Ausrüstung über den Platz. Nutzung ist auf bestimmten Plätzen erlaubt oder vorgeschrieben.
Golftasche für den Einsatz auf Trolley oder Buggy, größer, mit stabiler Bodenfläche.
Spieltagsabhängige Korrektur des Handicaps (Course/Playing Conditions Calculation).
Zweite Spielklassen für Nachwuchstalente und Aufsteiger
Kurzer, flacher Annäherungsschlag mit wenig Flug und viel Roll. Wird meist nahe am Grün gespielt, um den Ball kontrolliert an die Fahne zu bringen.
Englisches Wort für Golfschläger. Umgangssprachlich auch für Golfclub als Organisation oder Anlage verwendet.
Trefffläche des Schlägerkopfs. Der Winkel dieser Fläche bestimmt die Flugrichtung und den Spin des Balls.
Gebäude mit Umkleiden, Gastronomie, Verwaltung.
Gebäude auf dem Golfplatz mit Umkleiden, Gastronomie, Pro-Shop und Verwaltung. Zentraler Treffpunkt für Mitglieder und Gäste.
In fast jedem Golfclub jährlich ausgetragen. Getrennt nach Altersklassen
Englischer Begriff für den Golfplatz. Ein vollständiger Course besteht in der Regel aus 9 oder 18 Löchern.
Begriff aus dem Turniergolf. Nach einer bestimmten Anzahl an Runden wird das Teilnehmerfeld anhand der Ergebnisse reduziert. Wer den Cut nicht schafft, scheidet aus.
Qualifikationsgrenze. Nur Spieler unterhalb des Cut dürfen weiterspielen.
Einzel- und Teamformate für Amateure aller Altersklassen
Abkürzung für Deutschen Golf Verband. Dachorganisation des organisierten Golfsports in Deutschland mit Zuständigkeit für Regeln, Handicap-System und Turnierbetrieb.
Ausschluss bei schwerem Regelverstoß oder fehlerhafter Scorekarte.
Rasenstück, das beim Schlag mit dem Schläger aus dem Boden geschlagen wird. Es wird nach dem Schlag zurückgelegt oder vom Greenkeeping repariert.
Bahnverlauf mit einer markanten Richtungsänderung, meist im rechten Winkel nach links oder rechts. Erfordert präzise Schläge und strategische Platzierung.
Bahn mit Richtungsänderung nach links oder rechts.
Zwei Schläge über Par auf einem Loch. Beispiel: Fünf Schläge auf einem Par-3.
Haupttour der Herren in Europa, z. B. BMW PGA Championship, Dubai Desert Classic
Umgangssprachlicher Ausdruck für einen exakt geradeaus gespielten Putt, der auf der Linie bleibt wie an einem Drahtseil geführt.
System zur Entwässerung unter Fairways und Grüns.
Geplanter Ballflug mit leichter Linkskurve (bei Rechtshändern). Wird durch eine spezielle Schlagtechnik erzeugt und ist strategisch einsetzbar.
Erster Schlag auf einem Loch, in der Regel vom Abschlag mit dem Driver. Ziel ist maximale Weite bei kontrollierter Richtung.
Schläger mit dem größten Schlägerkopf und dem geringsten Loft (meist 9 bis 13 Grad). Wird fast ausschließlich beim Abschlag für weite Schläge eingesetzt.
Längster Schläger, geringster Loft. Für Abschläge mit maximaler Weite.
Trainingsbereich auf dem Golfplatz, auf dem lange Schläge geübt werden. Meist mit Abschlagmatten, Zielmarkierungen und Ballautomaten ausgestattet.
Übungsfläche für lange Schläge, oft mit Abschlagmatten, Zielmarkierungen, Ballautomat.
Regelkonformer Vorgang zum Wiedereinsetzen des Balls ins Spiel, z. B. nach einem Ball im Wasserhindernis oder Aus. Der Ball wird aus Kniehöhe fallengelassen.
Verteilt granulierten Dünger oder Kalk auf Spielflächen.
Zufuhr von Nährstoffen, abgestimmt auf Saison, Bodenanalyse und Grasart.
Teil der Schlagbewegung nach dem Treffmoment. Der Durchschwung beeinflusst Richtung, Tempo und Balance des gesamten Schwungs.
Elektrisch betriebener Trolley mit Motorunterstützung.
Zwei Schläge unter Par auf einem Loch. Beispiel: Drei Schläge auf einem Par-5. Wird seltener erzielt als ein Birdie.
Das Recht, den ersten Abschlag an einem Loch auszuführen. Sie geht an den Spieler mit dem besten Ergebnis am vorherigen Loch.
Golfschläger mit flachem, meist metallischem Schlägerkopf. Eisen werden für mittlere bis kurze Distanzen verwendet. Nummerierung reicht typischerweise von 3 bis 9.
Für mittlere bis kurze Distanzen. Je höher die Zahl, desto kürzer der Schläger und höher der Loft.
Gesamtheit der Verhaltensregeln im Golf. Sie umfasst Rücksichtnahme, Sicherheit, zügiges Spiel und Pflege des Platzes.
Kurzplatz mit meist nur Par-3- und Par-4-Löchern. Wird häufig für Anfänger, Schnupperkurse oder schnelleres Spiel genutzt.
Sandschlag aus dem Bunker, bei dem der Ball durch den herausgeschlagenen Sand aus dem Hindernis befördert wird.
Geplanter Ballflug mit leichter Rechtskurve (bei Rechtshändern). Der Fade gilt als kontrollierter als ein Slice und wird oft taktisch eingesetzt.
Markierung im Loch auf dem Grün. Dient zur Sichtbarkeit der Lochposition und kann beim Putt als Orientierung genutzt werden.
Kurz gemähter Bereich zwischen Abschlag und Grün. Das Fairway bietet die optimale Spielfläche für den zweiten und dritten Schlag.
Kurz gemähter Hauptspielstreifen zwischen Abschlag und Grün.
Für weite Schläge vom Boden oder Tee. Etwas kürzer als der Driver, höherer Loft.
Breitspuriger Mäher für das Fairway mit mehreren Spindeln oder Rollen.
Vorgang zur Rückkehr des Balls ins Spiel nach bestimmten Regel-Situationen. Der Ball muss dabei aus Kniehöhe senkrecht fallen.
Schlag, bei dem der Schläger den Boden vor dem Ball trifft. Dies reduziert die Schlagweite und kann die Flugbahn unkontrollierbar machen.
Mannschaftsformat mit Auf- und Abstiegssystem
Gruppe von zwei bis vier Spielern, die gemeinsam eine Runde spielen. Flights werden zur Organisation von Turnieren und Startzeiten genutzt.
Gruppe von zwei bis vier Spielern, die gemeinsam starten.
Warnruf zur Sicherheit auf dem Platz, wenn ein Ball in Richtung anderer Personen fliegt. Jeder Spieler ist verpflichtet, laut „Fore!“ zu rufen.
Ball darf straflos an einer anderen Stelle ins Spiel gebracht werden. Tritt zum Beispiel bei unbeweglichen Hemmnissen oder Boden in Ausbesserung auf.
Spieler mit der besten Zwischenwertung in einem Turnier oder Lochspiel. Der Führende hat in der Regel auch die Ehre am nächsten Abschlag.
Lückenfüller zwischen Pitching- und Sand-Wedge. Loft ca. 50 bis 54°.
Fester Bezugspunkt auf dem Platz, z. B. ein Baum, Bunker oder Pfosten, der zur Ausrichtung beim Schlag genutzt wird.
Zugehörig zur Challenge Tour (Herren, zweithöchste Klasse)
Ergebnis über alle Löcher einer Runde oder eines Turniers. In der Regel als Brutto oder Netto dargestellt.
Maßstab für zügiges Spiel auf dem Platz. Umfasst z. B. zügiges Gehen, rechtzeitiges Vorbereiten auf den Schlag und kurze Entscheidungszeiten.
Einsetzbare Gewichte zur Feinabstimmung von Schlägerkopf oder Putter.
Bei Blitzgefahr muss das Spiel unterbrochen werden. Spieler dürfen sich eigenständig schützen, ohne Strafandrohung. Die Runde wird nach Unterbrechung fortgesetzt.
Putt, der so nah am Loch liegt, dass er als geschenkt gilt. Wird meist in Privatrunden oder im Lochspiel nach Zustimmung gewährt.
Elektrofahrzeug für den Transport von Spielern und Ausrüstung über den Platz.
Meist aus Leder oder Synthetik, getragen an der Führhand für besseren Griff.
Mit Softspikes oder Noppenprofil für stabilen Stand. Wasserdicht oder atmungsaktiv je nach Jahreszeit.
Elektronisches Hilfsmittel zur Messung von Distanzen auf dem Platz.
Wuchsrichtung des Grases auf dem Grün. Beeinflusst die Geschwindigkeit und Richtung von Putts. Sichtbar an Glanz und Farbton der Grasfläche.
Kurz gemähte Fläche um das Loch. Das Green ist die empfindlichste Spielfläche und darf nur mit größter Sorgfalt betreten werden.
Spielgebühr für Gäste auf einem Golfplatz. Je nach Wochentag, Uhrzeit und Platzqualität unterschiedlich hoch.
Fachpersonal für Pflege, Instandhaltung und Spielfähigkeit des Golfplatzes. Zuständig für Mähen, Bunkerpflege, Bewässerung und aerifizierende Maßnahmen.
Oberster Teil des Schlägers, der mit den Händen gehalten wird. Auch Bezeichnung für die Handhaltung. Es gibt Varianten wie den Vardon-, Baseball- oder Interlocking-Griff.
Austauschbarer Griff für besseren Halt und Schlaggefühl.
Vertiefung auf der Schlagfläche des Schlägers. Sie erzeugt Reibung und beeinflusst Spin und Kontrolle des Balls.
Feinwerkzeug zur Reinigung der Rillen (Grooves) in der Schlagfläche.
Aufsetzen des Schlägers hinter dem Ball vor dem Schlag. In bestimmten Zonen, z. B. im Bunker, verboten.
Sehr kurz gemähte Fläche um das Loch. Speziell gepflegt, empfindlich, schnell.
Präzisionsmäher für das Putting Green mit sehr niedriger Schnitthöhe (ca. 3 bis 5 mm).
Fester Gürtel mit integriertem Ballmarker, oft magnetisch.
Zahl zur Angabe der Spielstärke eines Golfspielers. Ein niedrigeres Handicap bedeutet ein höheres spielerisches Niveau. Es wird zur Ermittlung von Vorgaben und zur Ergebnisbewertung verwendet.
Bezeichnung für Turniere oder Runden, deren Ergebnisse in die Berechnung des Handicaps einfließen.
Ergebnis fließt in die offizielle Handicap-Berechnung ein.
Lage des Balls auf einer geneigten Fläche. Unterschieden wird zwischen Bergauf-, Bergab-, Rechts- und Linkshang. Jeder Hang erfordert eine technische Anpassung im Schwung.
Englischer Begriff für Hindernis. Gemeint sind Wasserhindernisse, Bunker oder andere Geländeformen, die das Spiel erschweren.
Schutzhaube für Driver, Hölzer, Hybrids und Putter.
Schutzhülle für Schlägerköpfe, vor allem bei Hölzern und dem Putter. Dient dem Schutz vor Beschädigung im Bag.
Teil des Schlägerkopfs nahe am Schaft. Wird der Ball im Heel getroffen, kommt es häufig zu unkontrollierten Schlägen.
Ein Schlag vom Abschlag direkt ins Loch. Wird auch als Ass bezeichnet und gilt als seltenes Highlight einer Golfrunde.
Schläger mit großer Schlagfläche und geringem Loft, geeignet für weite Schläge. Trotz der Bezeichnung bestehen moderne Hölzer meist aus Metall.
Ungewollte starke Linkskurve (bei Rechtshändern), verursacht durch falsche Schlagtechnik oder fehlerhafte Griffhaltung.
Schläger, der Eigenschaften von Eisen und Hölzern kombiniert. Wird häufig als Ersatz für lange Eisen verwendet, da leichter zu spielen.
Mischform aus Holz und Eisen. Leichter zu spielen als lange Eisen.
Bezeichnung für den Moment des Treffens zwischen Schlägerkopf und Ball. Der Treffmoment entscheidet über Richtung, Weite und Spin.
Klebefolie für die Schlagfläche, zeigt die Treffposition beim Ballkontakt.
Gedachte Linie zwischen Körper und Ball bei der Ansprechposition. Schläge von der Innenseite gelten als effizient und kontrolliert.
Englisches Wort für Eisen. Eisen sind Schläger mit flachem Schlägerkopf, die für mittlere und kurze Distanzen eingesetzt werden.
Iron Byron ist ein mechanischer Golfschwung-Simulator, der ursprünglich von der United States Golf Association (USGA) entwickelt wurde. Er dient zur standardisierten Prüfung von Golfbällen und Schlägern unter exakt reproduzierbaren Bedingungen. Das Gerät ist nach dem legendären US-Golfer Byron Nelson benannt, dessen Schwung als besonders gleichmäßig und wiederholbar galt. Der Iron Byron besteht aus einem motorbetriebenen Schwungarm, der den Bewegungsablauf eines menschlichen Golfschwungs technisch imitiert. Der Aufbau ermöglicht konstante Geschwindigkeit, Schlägerpfad und Treffpunkt. Dadurch lassen sich Effekte von Ballmodellen, Schlägerkopfkonstruktionen oder Loft-Winkeln exakt und vergleichbar messen. Das System wird bis heute in der Golfindustrie verwendet, insbesondere bei der Entwicklung und Zertifizierung von Ausrüstung. Es ersetzt keine biomechanischen Analysen von Spielern, sondern dient der neutralen Materialprüfung.
Ein einzelner Schlag außerhalb des regulären Spiels, zum Beispiel beim Üben oder als Strafschlag nach Regelverstoß. Der Schlag wird nicht in das Lochspiel eingerechnet.
Handicap-bezogener Wert, der als Grundlage für die Spielvorgabe eines Golfers innerhalb eines Kalenderjahres dient. Wird jährlich vom Club oder Verband bestätigt.
Umgangssprachlicher Ausdruck für Koordinationsprobleme durch Zeitverschiebung bei internationalen Turnieren. Kein offizieller Fachbegriff.
Kleiner Metall- oder Kunststoffchip, meist im Münzformat. Wird zum Lösen von Ballkörben an Ballautomaten auf der Driving Range verwendet. Viele Golfanlagen geben Jetons an der Rezeption oder im Pro-Shop aus. Manche Anlagen nutzen stattdessen Chipkarten oder kontaktlose Zahlungssysteme.
Chip für den Ballautomaten auf der Driving Range.
Organisierter Bereich innerhalb von Golfclubs oder Verbänden zur Förderung junger Spieler. Umfasst Training, Wettkampfangebote und spezielle Platzreifeprogramme.
Umgangssprachlich für sehr dicht bewachsene, schwer bespielbare Bereiche am Rand des Platzes, meist außerhalb des Fairways. Dort liegt der Ball oft verloren oder unspielbar.
Jugendversionen der großen Teamwettbewerbe
Kopfbedeckung zum Schutz vor Sonne und Blendung.
Zusammentreffen zweier Bälle auf dem Grün oder während des Spiels. In bestimmten Spielsituationen kann das zu Strafschlägen führen, abhängig vom Regelkontext.
Fahrzeug zum Transport von Spielern und Ausrüstung auf dem Golfplatz. Wird elektrisch oder mit Verbrennungsmotor betrieben. Auch als „Golfcart“ bezeichnet.
Markierung eines Balls, z. B. mit Initialen oder Punkten, um Verwechslungen zu vermeiden. Jeder Spieler ist verpflichtet, seinen Ball eindeutig zu kennzeichnen.
Technischer Begriff für den Punkt auf dem Schaft eines Schlägers, an dem sich dieser beim Schwung am stärksten biegt. Beeinflusst Flugbahn und Ballhöhe.
Vorverlegter Abschlag speziell für Kinder. Dient der Anpassung der Platzlänge an geringere Schlagweiten im Nachwuchsspiel.
Schroffe Geländeformation auf oder neben dem Platz. Kann als Hindernis wirken oder optisch abschrecken. Gehört zu den natürlichen Platzmerkmalen.
Gedachter Spielbereich zwischen Hindernissen oder Bäumen, durch den der Ball idealerweise fliegen soll. Wichtig für Kursmanagement und Risikoeinschätzung.
Übergangsbereich zwischen Fairway und Grün. Hat meist mittlere Schnitthöhe und kann das Rollen des Balls beeinflussen.
Alle Schläge innerhalb von etwa 50 Metern zum Grün, also Chips, Pitches, Bunkerschläge und Putts. Gilt als entscheidender Teil des Spiels zur Scoreverbesserung.
Damentour in Europa
Gebrauchter Golfball, der aus Wasserhindernissen geborgen und wiederverkauft wurde. Oft günstiger, aber mit möglicher Beeinträchtigung von Flug- oder Spiegeleigenschaften.
Eisen mit niedriger Loftzahl, typischerweise Eisen 2 bis 4. Werden für lange Annäherungsschläge verwendet, gelten aber als schwerer zu kontrollieren.
Zur Entfernung von Blättern, Schnittgut und losem Sand von Grüns und Wegen.
Startwinkel des Balls nach dem Treffmoment, gemessen in Grad relativ zum Boden. Beeinflusst durch Schlägerwahl, Schwungbahn und Treffpunkt.
Elektronisches Gerät zur Messung von Ballgeschwindigkeit, Abflugwinkel, Spin und Flugweite (z. B. TrackMan, FlightScope, GCQuad).
Zusammenstellung von Standard-Schlägern für Gastspieler ohne eigenes Equipment.
Bezeichnet das Unterlassen des Ballmarkierens oder Aufhebens eines Balls. Im Matchplay kann der Gegner daraus Vorteile ziehen, im Zählspiel regelnabhängig.
Hilfsmittel zur Ausrichtung von Putts im Training. Im Turnier verboten. Erlaubt nur zur Übung oder unter Aufsicht.
Neue internationale Tour mit Einladungssystem und Teamformat, finanziert durch Saudi-Arabien
Für sehr hohe, kurze Schläge. Loft bis 64°.
Ziel jedes einzelnen Spielabschnitts. Besteht aus Fahne, Lochöffnung und Grün. Ein Platz hat typischerweise 9 oder 18 Löcher.
Wettspielform, bei der jeder Spieler oder jedes Team versucht, mehr einzelne Löcher als der Gegner zu gewinnen. Die Gesamtzahl der Schläge ist zweitrangig.
Neigungswinkel der Schlagfläche relativ zur Vertikalen. Bestimmt die Flugbahn und Höhe des Balls. Höherer Loft bedeutet höherer Ballflug und kürzere Distanz.
Spieler mit besonders hoher Schlagweite, insbesondere beim Abschlag mit dem Driver. Wird oft in Long-Drive-Wettbewerben ermittelt.
Haupttour der Damen weltweit, z. B. CME Group Tour Championship
Schwung, bei dem der Ball nicht getroffen wird. Zählt als regulärer Schlag, sofern eine Schlagabsicht erkennbar war.
Regelmäßiger Schnitt von Grün, Fairway, Rough, Abschlag und Vorgrün, je nach Nutzungshäufigkeit.
Spezialfahrzeuge des Greenkeepings zur Pflege der Spielflächen.
Nachteil oder Strafschlag, z. B. bei Regelverstößen oder speziellen Platzregeln. Gegenteil von Bonus.
Prüfung und Erneuerung der Platzmarkierungen (Pfosten, Linien, Entfernungsangaben).
Platzaufsicht zur Einhaltung der Spielordnung. Marshals achten auf Spielfluss, Etikette und Sicherheit, greifen aber nicht in das Spiel ein.
Aufsichtsperson zur Kontrolle von Spielfluss und Verhalten auf dem Platz.
Lochspiel, bei dem nicht die Gesamtschlagzahl zählt, sondern wer pro Loch besser spielt. Sieger ist, wer mehr Löcher gewinnt als der Gegner.
Turnierform, bei der die Gesamtzahl aller Schläge über eine Runde entscheidet. Im Amateurbereich meist als Zählspiel bezeichnet.
Griffdurchmesser zwischen Standard und Jumbo. Wird häufig von Spielern mit größeren Händen oder bei kontrollorientierten Schwüngen verwendet.
Autor des Buches "Golftourismus - Dein Guide für Golfreisen".
Offizieller Status in einem Golfclub oder Verband. Voraussetzung für viele Turniere, Handicap-Führung und die Nutzung des Platzes.
Inoffizieller zweiter Versuch nach misslungenem Abschlag. Nur in Privatrunden und Freizeitspielen geduldet, im Turnier nicht erlaubt.
Bauform eines Eisens mit durchgehender, massiver Rückseite. Wird meist von Profis oder sehr guten Spielern verwendet, da weniger Fehlertoleranz besteht.
Gezieltes Einbringen neuer Grassamen zur Verdichtung oder Reparatur geschwächter Flächen.
Sonderwertung bei Turnieren, bei der der Ball gemessen wird, der beim Abschlag auf einem Par-3 dem Loch am nächsten kommt.
Wertung eines Spielers unter Berücksichtigung des Handicaps. Im Gegensatz zur Bruttowertung dient sie dem fairen Vergleich unterschiedlicher Spielstärken.
Ergebnis unter Berücksichtigung des Handicaps.
Bezeichnung für ein Turnierergebnis, bei dem keine vollständige Scorekarte abgegeben wurde. Wird als Streichergebnis gewertet und kann zur Disqualifikation führen.
Unvollständige oder nicht abgegebene Scorekarte. Keine Wertung.
Zweiter Ball, der gespielt wird, wenn unklar ist, ob der ursprüngliche Ball verloren oder im Aus ist. Muss als provisorischer Ball angekündigt werden.
Abkürzung für „Out of Bounds“. Bezeichnet Flächen außerhalb der Platzgrenzen, gekennzeichnet durch weiße Pfosten. Ein Ball im Aus darf nicht weitergespielt werden.
Konstruktionsmerkmal bei Schlägern, bei dem die Schlagfläche leicht zurückversetzt ist. Hilft, den Ball gerader zu schlagen und Slice-Tendenzen zu reduzieren.
Nutzung eines zu langen Schlägers für die gewählte Distanz. Führt meist zu einem zu weiten Schlag über das Ziel hinaus.
Grifftechnik, bei der der kleine Finger der rechten Hand über den linken Zeigefinger gelegt wird. Häufig bei Spielern mit großen Händen verwendet.
Golfanlage, auf der auch ohne Clubmitgliedschaft gespielt werden darf. Meist mit Tages-Greenfee zugänglich.
Englischer Begriff für die Spielgeschwindigkeit. Bezieht sich auf zügiges Spiel, angemessenes Verhalten zwischen den Schlägen und Einhaltung des Zeitrahmens.
Vorgabewert für ein Loch, der angibt, wie viele Schläge ein guter Spieler durchschnittlich benötigt. Ein typisches Par-4 bedeutet: Abschlag, zwei Annäherungen, ein Putt.
Falschschreibung für den Putter.
Begriff aus dem aktuellen Regelwerk für Hindernisbereiche, die früher als Wasserhindernis oder seitliches Wasserhindernis bezeichnet wurden. Gekennzeichnet durch rote oder gelbe Markierungen.
Wasser- oder andere Hindernisbereiche, gekennzeichnet durch rote oder gelbe Markierungen.
Bewegungsprinzip beim Putten, bei dem der Schläger gleichmäßig aus den Schultern nach vorne und hinten geschwungen wird, ähnlich einem Uhrpendel.
Gezielte Anwendung von Fungiziden, Insektiziden oder Herbiziden bei Befall oder Krankheitsdruck.
Austragungsort: Verschiedene Plätze in den USA Besonderheit: Veranstaltet von der PGA of America, hohes Preisgeld
Hauptserie der Herren in den USA, z. B. Players Championship, Memorial Tournament
Englischer Begriff für die Fahne im Loch. Auch als Zielmarkierung beim Anspiel des Grüns verwendet.
Tatsächliche Lage der Fahne auf dem Grün. Sie variiert täglich und beeinflusst die Spieltaktik beim Anspiel.
Hoher, kurzer Annäherungsschlag mit viel Flug und wenig Roll. Wird eingesetzt, um Hindernisse zu überwinden oder den Ball gezielt aufs Grün zu bringen.
Werkzeug zur Ausbesserung von Pitchmarken auf dem Grün. Pflichtausrüstung für alle Spieler zur Schonung der Spielflächen.
Werkzeug zur Ausbesserung von Pitchmarken auf dem Grün.
Werkzeug zur Ausbesserung von Pitchmarken durch auftreffende Bälle auf dem Grün.
Kurzspielübungsfläche, teils mit Bunker.
Für Annäherungsschläge mit mittlerer Höhe. Loft meist ca. 45 bis 48°.
Eindruck auf dem Grün, den ein fallender Ball hinterlässt. Muss unmittelbar ausgebessert werden, um die Puttlinie nicht zu beeinträchtigen.
Zusätzliche, lokal gültige Regel, die bestimmte Besonderheiten des Platzes berücksichtigt. Wird vor der Runde bekanntgegeben und ist turnierrelevant.
Nachweis, dass ein Spieler über Regelkenntnisse, Etikette und Spielvermögen verfügt. Voraussetzung zum Spielen auf den meisten Golfplätzen.
Ball, der sich beim Auftreffen im Boden oder Sand eingebohrt hat. Die Lage kann das Weiterspielen erschweren oder unmöglich machen.
Standard auf den meisten Plätzen. Atmungsaktiv und bewegungsfreundlich.
USA vs. internationale Auswahl (ohne Europa), ebenfalls im 2-Jahres-Rhythmus
Kurzform für „Professional“. Bezeichnet Spieler mit Berufsspielerstatus oder Golflehrer mit Lizenz.
Verkaufseinrichtung auf dem Golfplatz mit Ausrüstung, Bekleidung, Zubehör und Beratung durch den Golfpro.
Verkauf von Ausrüstung, Kleidung und Zubehör.
Zweiter Ball, der gespielt wird, falls der erste möglicherweise verloren oder im Aus ist. Muss vor dem Schlag als „provisorisch“ angekündigt werden.
Toleranzbereich im Handicap-System. Innerhalb dieser Zone bleibt das Handicap nach einer vorgabewirksamen Runde unverändert.
Für kühle Bedingungen. Meist mit Stretchmaterial für den Schwung.
Grün mit stark geneigter Oberfläche, oft von hinten nach vorn. Erschwert das Putten und erfordert präzise Landezonen beim Anspiel.
Tor mit enger Durchlassbreite zur Verbesserung der Puttlinie.
Schläger mit flacher Schlagfläche für das Spiel auf dem Grün. Dient dazu, den Ball ins Loch zu rollen.
Nur für das Grün. Rollt den Ball ins Loch.
Trainingsfläche für das Üben von Putts. Gehört zur Standardausstattung jeder Golfanlage und ist meist unabhängig vom Platz nutzbar.
Trainingsgrün mit mehreren Löchern. Kein Spielbetrieb.
Rolle aus Filz oder Kunststoff zum Putten im Innen- oder Außenbereich.
Vorrunde oder Ausscheidung zur Teilnahme an einem größeren Turnier. Wird oft als eigenständiges Turnier mit begrenzten Startplätzen ausgetragen.
Ball, der stark von der Zielrichtung abweicht. Entsteht durch Fehlschläge, z. B. bei falscher Schwungbahn oder offener Schlagfläche.
Historisches Material für Schlägerköpfe im Golfsport. Heute kaum noch verwendet. In modernen Schlägern ersetzt durch Metall- oder Verbundwerkstoffe.
Abkürzung für „The Royal and Ancient Golf Club of St Andrews“. Gemeinsam mit der USGA für die weltweite Festlegung und Pflege der Golfregeln zuständig.
Harke zum Einebnen der Bunkerspuren nach dem Schlag. Jeder Spieler ist verpflichtet, Bunker nach dem Betreten zu glätten.
Kurzform für Driving Range. Übungsbereich zum Trainieren von langen Schlägen. Teil fast jeder Golfanlage.
Behälter zum Transport der Übungsbälle auf der Driving Range.
Ball für die Driving Range, meist härter, unpräziser, mit „Range“-Aufdruck. Nicht für Turniere zugelassen.
Behälter mit Übungsbällen auf der Driving Range. Erhältlich gegen Jeton, Chipkarte oder im Abo.
Mitarbeiter oder beauftragte Aufsichtsperson auf dem Platz. Zuständig für Spielfluss, Ordnung und Einhaltung der Etikette.
Situationen, in denen das Regelwerk das Spielverhalten bestimmt. Zum Beispiel beim Droppen, bei Strafen oder bei Sonderplatzregeln.
Bereitschaft oder Fähigkeit, die Golfregeln anzuwenden oder zu verstehen. Besonders wichtig im Turnierbetrieb und bei Selbstkontrolle.
Standardisierte Spielsituation, für die eine definierte Regel gilt. Zum Beispiel „Ball im Aus“ oder „Unbewegliches Hemmnis“.
Handlung, die gegen das offizielle Golfregelwerk verstößt. Wird mit Strafschlägen, Lochverlust oder Disqualifikation geahndet, abhängig von Situation und Spielmodus.
Zusätzlicher Schutz bei starken Wetterbedingungen.
Leichte, wasserabweisende Kleidung für nasse Spielbedingungen.
Hybridschläger mit Eigenschaften von Holz und Eisen. Besonders für lange Schläge aus schwieriger Lage geeignet.
Defensiver Schlag zur Rückkehr in eine spielbare Lage, meist aus Rough, Wald oder Bunker. Kein Versuch, direkt das Grün zu erreichen.
Fähigkeit, den Ball auf der gewünschten Linie zu spielen. Entscheidend bei Drives, Annäherungen und Putts.
Bereich neben dem Fairway mit höherem Gras. Erschwert die Schlagkontrolle und birgt hohes Risiko für Streuung und Ballverlust.
Länger gemähter Bereich neben dem Fairway. Je nach Platz in First Cut und Second Cut unterteilt.
Leistungsstarker Mäher für hohes Gras im Rough.
Wiederkehrende Abfolge von Bewegungen oder Überlegungen vor dem Schlag. Dient der Konzentration und Konsistenz.
Rollstrecke des Balls nach der Landung. Besonders relevant bei Fairwayschlägen, Chips und flachen Annäherungen.
Zwischenverpflegung meist nach neun Löchern.
Alle zwei Jahre: Europa vs. USA (Herren, kein Preisgeld, hohe Ehre)
Schläger mit hohem Loft (ca. 54 bis 58 Grad), speziell für Schläge aus dem Bunker oder weichem Boden entwickelt. Auch für hohe Annäherungsschläge geeignet.
Für Bunker und kurze, hohe Schläge. Loft ca. 54 bis 58°.
Zwischenversorgung, oft nach neun Löchern.
Kombibürste mit Nylon- und Metallborsten zur Reinigung von Schlagflächen und Grooves.
Schutz für Driver, Fairwayhölzer und Putter.
Klebefolie oder Lackstift zur individuellen Kennzeichnung von Schlägern.
Zur Reinigung von Schlägern während der Runde, meist am Bag befestigt.
Rohrverlängerung oder -kürzung zur individuellen Anpassung der Schaftlänge.
Großes Fangnetz zum Üben von Schwüngen ohne Ballflugrisiko, oft für den Hausgebrauch.
Kleine Zusatzgewichte für den Schlägerschaft, erhöhen die Kontrolle über den Bewegungsablauf.
Gewichtete oder flexible Schläger-Imitate zur Stabilisierung von Rhythmus, Tempo und Technik.
Offizielles Dokument zur Erfassung der Schlaganzahl pro Loch. Muss bei Turnieren vollständig und korrekt geführt sowie unterschrieben abgegeben werden.
Dokumentation der Schlagzahlen pro Loch. Muss korrekt ausgefüllt und unterschrieben werden.
Clip oder Mappe zur Aufbewahrung der Scorekarte während der Runde.
Spieler mit Handicap 0. Gilt als Referenzniveau im Amateurbereich. Grundlage für die Berechnung von Course Rating und Slope.
Vorbereitende Position vor dem Schlag: Stand, Balllage, Griff und Ausrichtung. Einflussreich auf Schwungverlauf und Treffmoment.
Schlägerschaft, Verbindung zwischen Griff und Schlägerkopf. Material, Flexibilität und Länge beeinflussen Schwungtempo und Ballkontrolle.
Bezeichnung für die gewollte Flugkurve des Balls, z. B. Draw oder Fade. Teil der taktischen Spielplanung.
Alle Schläge innerhalb der Scoring-Zone (etwa 50 Meter ums Grün): Pitch, Chip, Bunkerschlag und Putt.
Formaler Abschluss mit Bekanntgabe der Platzierungen und Übergabe von Preisen.
Ungewollter Ballflug mit starker Rechtskurve (bei Rechtshändern), meist durch offene Schlagfläche oder Außen-innen-Schwung verursacht.
Zahl zur Bewertung der Schwierigkeit eines Platzes für Spieler mit Handicap. Höherer Slope-Wert bedeutet schwererer Platz für durchschnittliche Golfer.
Fehlschlag, bei dem der Ball mit dem Hosel (Schlägerhals) getroffen wird. Führt oft zu starkem Abweichen nach rechts, auch als „Shank“ bezeichnet.
Damenvariante des Ryder Cups: Europa vs. USA
Treffmoment exakt im Zentrum der Schlagfläche. Führt zu optimalem Energieübertrag, Richtungstreue und Schlagweite.
Flache, reflektierende Trainingshilfe zur Kontrolle von Kopfposition und Ausrichtung beim Setup oder Putten.
Rotation des Balls um die eigene Achse. Backspin erzeugt Auftrieb und Stoppwirkung, Sidespin verursacht Kurvenflug.
Zur Ausbringung von Flüssigdünger, Fungiziden oder Herbiziden.
Punktesystem, bei dem je nach Schlaganzahl im Verhältnis zum Par Punkte vergeben werden.
Person am ersten Abschlag, die den Spielbetrieb organisiert, Startzeiten kontrolliert und Regeln erläutert.
Person, die den Spielbetrieb am Abschlag organisiert.
Organisation des Spielbetriebs am ersten Abschlag.
Teilnahmegebühr für das Turnier.
Reihenfolge der Spieler / Flights. Vorab veröffentlicht.
Erhebung von Leistungswerten wie Fairway-Treffer, Greens in Regulation, Putts pro Runde. Grundlage für Trainingsplanung und Spielanalyse.
Messgerät zur Ermittlung der Geschwindigkeit eines Grüns. Je höher der Wert, desto schneller das Grün.
Loch ohne Wertung, z. B. bei Stableford (kein Punkt) oder Disqualifikation einzelner Löcher.
Zählspiel über alle Löcher, bei dem die Gesamtzahl der Schläge entscheidet. Im Gegensatz zum Lochspiel zählt jedes einzelne Ergebnis.
Zentrum der Schlagfläche, an dem die Energieübertragung optimal ist. Ein sauber getroffener Ball im Sweetspot fliegt maximal weit und gerade.
Kleiner Aufsteller aus Holz, Kunststoff oder biologisch abbaubarem Material, auf den der Ball beim Abschlag gelegt wird. Erlaubt ist der Einsatz nur beim ersten Schlag eines Lochs.
Abschlagsfläche eines Lochs. Meist durch zwei Markierungen begrenzt, zwischen denen und maximal zwei Schlägerlängen dahinter abgeschlagen werden darf.
Startzeit einer Golfrunde. Wird bei stark frequentierten Plätzen im Voraus gebucht, oft mit exakter Uhrzeit.
Schwunggeschwindigkeit und Rhythmus eines Spielers. Gleichmäßiges Tempo ist entscheidend für Kontrolle und Konstanz.
Hilfsmittel zur Schulung eines gleichmäßigen Schwungrhythmus.
Austragungsort: Évian-les-Bains (Frankreich)
Austragungsort: Augusta National (USA) Besonderheit: Einladungsturnier, grünes Sieger-Jackett
Austragungsort: Wechselnde Linksplätze (Großbritannien) Besonderheit: Ältestes Golfturnier der Welt
Für Winterrunden. Wärmt ohne aufzutragen.
Schlag, bei dem der Ball zu hoch am Schlägerblatt getroffen wird. Führt zu flacher Flugbahn, mangelndem Spin und häufig zu überlanger Distanz.
Drei Putts auf einem Grün. Gilt als Fehlerquelle und sollte vermieden werden, da es die Score deutlich verschlechtert.
Aggressive Spiellinie über Hindernisse oder durch enge Schneisen, mit höherem Risiko; benannt nach Tiger Woods.
Abstimmung der Bewegungsabläufe im Schwung. Gutes Timing führt zu sauberem Ballkontakt und konstanter Flugbahn.
Chip oder Münze zur Freischaltung des Ballautomaten.
Maschine zum gleichmäßigen Aufbringen von Sand (Topdressing) auf Grüns oder Abschlägen.
Aufbringen von feinem Sand zur Verbesserung der Ebenheit und Bodenstruktur.
Fehlschlag, bei dem der Ball mit der unteren Schlägerkante oder zu hoch am Schlägerblatt getroffen wird. Der Ball springt flach über den Boden.
Gefühl für Distanz und Dosierung, besonders beim Putten und beim kurzen Spiel. Wird durch Übung und Spielpraxis entwickelt.
Organisation professioneller Golfturniere, z. B. PGA Tour, European Tour, LPGA Tour. Bezeichnet auch den Turnierbetrieb im Profibereich.
Leichte Golftasche mit Schultergurt für das Spiel zu Fuß.
Wagen zum Ziehen oder Schieben der Golfausrüstung. Erhältlich als Handtrolley oder elektrisch betriebenes Modell.
Wagen zum Ziehen oder Schieben des Bags.
Organisierter Wettbewerb mit festen Regeln, Wertung und Rahmenbedingungen. Es gibt Einzel-, Team-, Netto- und Bruttoformate.
Austragungsort: Verschiedene Plätze in den USA Besonderheit: Hoher Schwierigkeitsgrad, offenes Qualifikationssystem
Höchstes Prestige im Damengolf, schwierige Plätze
Golfball mit sehr weichem Kern und geringer Kompression. Fördert Kontrolle und Gefühl im kurzen Spiel, insbesondere für Spieler mit geringerer Schwunggeschwindigkeit.
Balllage, die vom Spieler als unspielbar erklärt wird. Der Spieler darf Strafschlag und Dropoption in Anspruch nehmen.
Fester Gegenstand auf dem Platz, der nicht entfernt werden darf (z. B. Weg, Bank, feste Markierung). Der Spieler erhält straflosen Free Drop.
Loch, das in der Wertung nicht berücksichtigt wird. Tritt beispielsweise bei vorzeitigem Abbruch oder Disqualifikation auf.
Verwendung eines zu kurzen Schlägers für die Distanz. Führt dazu, dass der Ball das Ziel nicht erreicht.
Loft ist der Neigungswinkel der Schlagfläche, Lie der Winkel zwischen Schaft und Boden. Beide beeinflussen die Flugbahn, sind aber klar zu unterscheiden.
Entfernt abgestorbenes Pflanzenmaterial und Moos, verbessert Wasserinfiltration.
Schneidet senkrechte Schlitze in den Boden, entfernt Rasenfilz, verbessert Wasseraufnahme.
Zahl, die das individuelle Handicap eines Spielers widerspiegelt. Wird genutzt, um faire Vergleiche zwischen Spielern unterschiedlicher Spielstärke zu ermöglichen.
Bezeichnung für Runden oder Turniere, deren Ergebnisse in die Handicap-Berechnung einfließen. Bestimmte formale Kriterien müssen erfüllt sein (z. B. Platzlänge, Spielmodus, Anzahl Mitspieler).
Fläche direkt vor dem Grün, mit etwas höherem Schnitt als das Grün selbst. Erlaubt das Chippen oder auch Putten mit eingeschränkter Rollqualität.
Übergangsfläche zwischen Fairway und Grün mit mittlerer Schnitthöhe.
Körperposition beim Setup, bei der das Gewicht leicht auf dem vorderen Bein liegt. Beeinflusst die Schlagrichtung und den Treffpunkt.
Eintragen einer Startzeit im Buchungssystem. Auf vielen Plätzen erforderlich, um Überlastung und Wartezeiten zu vermeiden.
Spannung im Körper vor dem Schwung, besonders im Oberkörper und den Armen. Dient der Schwungkontrolle und -stabilität.
Beendigung einer Runde vor dem letzten Loch, z. B. durch Wetter, Verletzung oder Turnierentscheid. Führt zu Sonderwertungen oder Annullierung.
Anordnung auf bestimmten Plätzen oder bei bestimmten Wetterbedingungen, nur mit Trolley oder Cart zu spielen, z. B. um Rückenbelastung zu vermeiden.
Amateur-Teams: USA vs. Großbritannien & Irland
Zur Verdichtung der Oberfläche, erhöht Grün-Geschwindigkeit und Ebenheit.
Früherer Begriff für Bereiche mit Wasser, heute „Penalty Area“ genannt. Gekennzeichnet durch rote oder gelbe Pfosten oder Linien. Erfordert bestimmte Drop-Optionen.
Ungepflegte, nicht standardisierte Sand- oder Geröllzonen ohne die Regeln für Bunker.
Kurzschläger mit hohem Loft. Wird für das kurze Spiel und Bunkerschläge verwendet. Varianten: Pitching Wedge, Sand Wedge, Lob Wedge, Gap Wedge.
Befestigte Wege für Buggys und Greenkeeper-Fahrzeuge.
Grüns mit hoher Feuchtigkeit oder geringer Verdichtung. Bälle bleiben schneller liegen, Pitches erzeugen starke Pitchmarken.
Maß für die Länge eines Schlages. Wird in Metern oder Yards gemessen. Abhängig von Schlägerwahl, Schwunggeschwindigkeit und Ballkontakt.
Offizielle Bezeichnung für ein Turnier im Amateurbereich. Unterliegt den Vorgaben des Verbandes oder Clubs und muss bestimmten Regularien entsprechen.
Schützt bei Wind und kühlen Temperaturen ohne Bewegungseinschränkung.
Ersatzfläche für das reguläre Grün in der kalten Jahreszeit. Meist deutlich kleiner und robuster, mit anderem Puttverhalten.
Zusätzliche Platzregel in der kalten Jahreszeit. Ermöglicht z. B. das Besserlegen auf kurz gemähten Flächen oder verlängerte Dropzonen.
Gegenstück zur PGA Championship der Herren
Seit 2020 weltweit gültiges Handicap-System. Berücksichtigt die besten 8 von 20 Runden zur Handicap-Berechnung und ersetzt frühere nationale Systeme.
Umgangssprachlich für unkontrolliertes Spielen ohne klare Strategie. Häufig bei Anfängern oder riskanten Schlägen aus schwieriger Lage.
Längeneinheit im angelsächsischen Raum. 1 Yard entspricht 0,9144 Metern. Auf vielen internationalen Golfplätzen werden Entfernungen in Yards angegeben.
Bezeichnung für junge, aufstrebende Golfspieler, insbesondere im Nachwuchs- oder Übergangsbereich zum Profistatus.
Person, die bei einem Turnier die Schlaganzahl eines Mitspielers dokumentiert. Im Amateurbereich übernimmt meist ein Mitspieler diese Aufgabe. Der Zähler muss am Ende der Runde unterschreiben.
Person, die für die korrekte Erfassung der Schläge eines Mitspielers verantwortlich ist.
Turnierform, bei der alle Schläge über eine komplette Runde gezählt werden. Sieger ist der Spieler mit der geringsten Gesamtzahl an Schlägen. Im Englischen: Strokeplay.
Ausrichtung des Körpers und des Schlägers in Richtung Spielziel. Abweichungen bei der Zielrichtung können die Schlagrichtung erheblich beeinflussen.
Auf der Range platzierbare Markierungen zur Kontrolle der Richtung und Streuung.
Umgangssprachlich für elektrisch betriebene Golftrolleys oder Carts, die das Bag transportieren. Wird bei langen Runden oder gesundheitlicher Einschränkung genutzt.
Zusätzliche Schläge in bestimmten Spielsituationen, z. B. durch Strafschläge, Platzregeln oder Disziplinarmaßnahmen.
Putt mit zwei Schlägen vom Grün ins Loch. Gilt als solide Leistung, insbesondere auf größeren Grüns.
Privatsphäre-Einstellungen
Auch der beste Golfer kommt nicht ganz ohne Cookies aus. 🍪 Wir nutzen Cookies und ähnliche Technologien, um die Website bereitzustellen, ihre Nutzung zu analysieren und externe Inhalte anzuzeigen. Du entscheidest, welche Kategorien aktiviert werden.